About
Kleinscheuern / Şura Mică
Weitgehend unverändert aus der Zeit vom 13. bis 15. Jh. ist der Kirchenbau von Kleinscheuern. Als romanische dreischiffige Basilika errichtet, wurde die Kirche während der osmanischen Raubzüge 1493 zerstört und anschließend bis 1506 wieder aufgebaut. Dabei erhielt sie den jetzigen Chor mit Maßwerkfenstern und Gewölbe. Das Mittelschiff wurde mit einem Tonnengewölbe mit Netzrippen überwölbt und der Westturm mit einem Wehrgeschoss befestigt. Aus dieser Zeit stammen auch West- und Nordportal sowie der kleine Wehrturm über dem Nordeingang, der die Kirche zum Tal hin sichern sollte. Von der zeitgleich errichteten Ringmauer haben sich nur geringe Spuren erhalten. Der Innenraum wurde später nur wenig umgestaltet. Anfang des 17. Jh. erhielt die Kirche den Barockaltar und die Emporen wurden eingebaut. Kanzel und Orgel hingegen sind erst 1913 angefertigt worden.
Ort und Umgebung
Unternimmt man einen Spaziergang durch Kleinscheuern und dessen Umgebung, kommt man am „Heiligen Loch”, „Auf dem Wolfsbrunnen”, „Bei dem Bärengraben”, „Im Rosental” oder an der „Sonnenseite” vorbei. Zusammen mit der bewundernswerten Basilika verleihen diese fantasievollen Flurnahmen Kleinscheuern einen ganz eigenen Zauber. Viele Märchen und Legenden entstanden in dem Dorf: So wird zum Beispiel erzählt, dass hier einst ein furchtloses Mädchen lebte. Eines Abends behauptete es, keine Angst davor zu haben, um Mitternacht auf dem Friedhof auf einem bestimmten Grab Pfannkuchen zu backen. Ihr Geliebter wollte ihr einen Streich spielen. Er schlich auf den Friedhof und ließ sich in dem besagten Grab verscharren, nur sein Kopf blieb unbedeckt. Das Mädchen kam um Mitternacht, zündete das Feuer an und erhitzte Fett in der Pfanne. Plötzlich bebte der Boden unter seinen Füßen und es nahm ein geisterhaftes Gesicht wahr. Mutig griff das Mädchen nach der Pfanne und goss der dunklen Gestalt das siedend heiße Fett ins Gesicht, was ihren Geliebten das Leben kostete.
Schlüssel sind bei:
Herrn Heinrich Rosinger
Tel.: +40/723/054 807
Schlüssel sind bei:
Herrn Heinrich Rosinger
Tel.: +40/723/054 807
Einrichtungen
Orgel
Parkplatz
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Niedereidisch / Ideciu de Jos
Ein Brand zerstörte 1868 die alte Kirche von Niedereidisch. Mit ihrem Wiederaufbau wurde 1870 begonnen, doch noch bis 1874 feierte man die Gottesdienste unter freiem Himmel. Dabei saß die Gemeinde im großen Kreis auf Floßhölzern, die später das Turmdach tragen sollten. Die neu errichtete Saalkirche weist keine besonderen stilistischen Merkmale auf: Der Raum ist in drei Gewölbejoche unterteilt, die durch Gurtbögen getrennt sind, der Chor hat ein Stichkappengewölbe und zwischen Chor und Schiff befindet sich ein runder Triumphbogen. Der Glockenturm im Westen stürzte 1875 kurz vor seiner Fertigstellung ein, da die alten Fundamente den schweren Neubau nicht tragen konnten. Im daraufhin komplett neu gebauten Turm hängen heute zwei bereits sehr alte Glocken, die eine mit der Aufschrift „Verbum Domini Manet in Aeternum“ (aus dem Jahr 1597), die andere mit der Inschrift „Anno Domini 1664“. In der Zeit des Totalitarismus nutzten sowohl Reformierte, Katholiken, Orthodoxe als auch Evangelischen die Kirche – eine Art Ökumene aus der Not heraus.
Schlüssel sind bei:
Frau Gerda Lassel
Tel.: +40/757/628 710
House Nr. 129, DJ154A, Ideciu de Jos 547360, Romania
Neustadt bei Kronstadt / Cristian
Der Glockenturm der Kirche von Neustadt ist die einzige Reminiszenz an die frühgotische Basilika, die 1839 vollständig abgetragen und durch den klassizistischen Neubau einer Hallenkirche ersetzt wurde. Der Turm besaß zu dieser Zeit bereits seinen spitzen Turmhelm mit den vier Ecktürmchen von 1803. Sein Portal und die darüber liegende Fensterrose datieren aus der frühen Bauzeit. Der Innenraum der Kirche wird durch die Pfeilerpaare der fünf Joche gegliedert, die mit böhmischen Kappen überspannt sind. Altar und Kanzel entstanden mit dem Bau der Kirche. Die Kirche wird noch immer von ihrem doppelten Bering umgeben, der über drei Jahrhunderte erbaut, erweitert und mit neun Türmen verstärkt wurde, von denen acht überdauert haben. Bemerkenswert in Neustadt sind auch das gegenüber der Kirche liegende klassizistische Pfarrhaus und das unweit gelegene Kulturhaus von 1926/27 mit einer sichtbaren Dachkonstruktion aus Holzlamellenträgern. Diese Dachform, das Zollingerdach, wurde von dem Merseburger Stadtrat namens Friedrich Zollinger zu Beginn des 20. Jh. entwickelt.
Ort und Umgebung
Die Neustädter Kirchenburg ist mit ihrer doppelten Ringmauer und den acht gut erhaltenen Wehrtürmen ein besonders beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Das Dorf entstand im 13. Jh., nachdem der Deutsche Ritterorden mehrere Burgen in der Region errichtete hatte und deutsche Siedler anwarb. Der Sage nach wurde in der Umgebung von Neustadt einst der Sohn eines einflussreichen Gräfen von seinem Vater verstoßen und enterbt, weil er eine unerwünschte Frau liebte. Seine weichherzige Mutter übergab ihm als Entschädigung eine flussabwärts am Weidenbach (Ghimbav) gelegene Mühle sowie den dazugehörigen Grundbesitz. Dort ließ sich der Sohn mit seiner Frau nieder und gründete eine Familie. Mit der Zeit zogen es immer mehr Familien vor, aus der Nähe des hartherzigen Gräfen wegzuziehen. Sie siedelten sich stattdessen um die Mühle an und gründeten so Neustadt.Der Ort liegt am Fuße des Schulers (Postăvarul), einem Berg, an dem sich heute mit der Schulerau (Poiana Braşov) eines der bekanntesten Wintersportgebiete Rumäniens befindet.
Schlüssel sind bei:
Familie Homorozan
Tel.: +40/744/681 074
Bitte um rechtzeitige Anmeldung!
DJ112B, Cristian 507055, Romania
Neustadt bei Agnetheln / Noiștat
In der 1355 erstmals urkundlich erwähnten Ortschaft am Harbach wurde im 15. Jahrhundert eine gotische Kirche erbaut, die auch zur Kirchenburg erweitert wurde. Von diesem Ensemble sind heute noch der steinerne Kirchturm und im Süden Reste der alten Ringmauer erhalten. Unterhalb der Traufgesimse sind am Turm heute noch deutlich die Öffnungen für die Holzbalken des früheren Wehrgeschosses zu erkennen.
Nachdem im 19. Jahrhundert die Wehranlangen und das Kirchenschiff abgetragen worden waren, errichtete man ein neue Kirche mit halbkreisförmiger Apsis im Osten.
Der barocke Altar (1792) entstammt der Werkstatt von Johann Folberth aus Schässburg. Die ebenfalls barocke Orgel wurde von Samuel Maetz gebaut und 1926 von Carl Leopold Wegenstein überarbeitet, modernisiert und mit einem klassizistischen Prospekt ausgestattet.
Schlüssel sind bei:
Herrn Gabi Marin
Tel.: +40/744/360 554
und bei Frau Anca Marioara
Tel.: +40/763/281 128
Noiștat, Comuna Doștat, Romania
Neppendorf / Turnișor
Die Ende des 12. Jh. errichtete romanische Basilika von Neppendorf fällt durch ihren massiven, im Chorquadrat gelegenen Turm auf, dessen Mauern in den vier Ecken bis zu drei Meter dick sind. Es wird angenommen, dass der Turm älter ist als die Kirche. Diese wurde an der Westseite erweitert und erhielt so die auch heute noch erkennbare Form eines lateinischen Kreuzes. Wegen der unruhigen Zeiten im Mittelalter wurde die Anlage schon von Anfang an mit einem Bering versehen, von dem heute allerdings nur noch wenige Fragmente vorhanden sind. Im Jahre 1781 erfolgte der Einbau einer hölzernen Turmuhr, die 1862 durch eine eiserne Uhr ersetzt wurde. Die Innenausstattung der Kirche ist dem Barock zuzuordnen, der Altar wird auf das Jahr 1759 datiert und die Kanzel auf 1782. Die große und die mittlere Glocke wurden 1922 von einer Werkstatt aus Hermannstadt (Sibiu) gegossen.
Ort und Umgebung
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neppendorf 1327. Der Ort ist aber wesentlich älter, denn die Kirche entstand bereits Ende des 12. Jh.: Sie zählt damit zu den ältesten Siebenbürgens. Bis heute haben sich Elemente aus der romanischen Stilepoche an dem Bauwerk erhalten.
Infolge von Kriegen und Pestepidemien wurde die Bevölkerung des Dorfes in der ersten Hälfte des 18. Jh. stark dezimiert. Um die Bevölkerungszahlen auszugleichen, wurden in Neppendorf, wie auch in anderen Dörfern der Umgebung, ab 1734 aus dem Salzkammergut vertriebene Protestanten angesiedelt. Die Nachfahren dieser sogenannten Landler konnten bis in die jüngste Vergangenheit hinein sowohl ihre kulturelle Identität als auch eine eigene Mundart wahren, weshalb Neppendorf zu den drei Landlerdörfern Siebenbürgens zählt. Auch wenn die Kirchengemeinde Neppendorf heute noch ihr dörfliches Gepräge erhalten hat, was in dem Landlermuseum vor Ort dargestellt ist oder im sonntäglichen Gottesdienst um 10 Uhr erlebt werden kann, ist Neppendorf seit den 50-ger Jahren ein Stadtteil von Hermannstadt (Sibiu).
Unmittelbar neben der evangelischen Kirche betreibt die Evangelische Akademie Siebenbürgen (EAS) seit 2001 ein Tagungs- und Begegnungszentrum, in dem auch Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Schlüssel sind im:
Pfarramt Neppendorf
Tel.: +40/269/228 865
Adresse: Sibiu, Str. E. A. Bielz 62
E-Mail: gemeindeneppendorf@gmail.com
Internet: www.kirche.neppendorf.de
Evangelische Akademie Siebenbürgen:
Tagungs- und Begegnungszentrum sowie Übernachtungsmöglichkeiten
Tel.: +40/269/219 914
Internet: www.eas.neppendorf.de
Gasthaus:
Ev. Akademie Siebenbürgen (EAS)
24 Doppelzimmer mit Bad
Küche, Tagungszentrum
Mittag- oder Abendessen auf Wunsch, auch für Gruppen
Auskunft oder Buchung: EAS-Sekretariat
Adresse: Str. Livezii 55, 550042 Sibiu
Tel.: (0040-269) 219914
E-mail: eas@neppendorf.de
Internet: www.eas.neppendorf.de
Strada Eduard Albert Bielz 62, Sibiu 550031, Romania
Neithausen / Netuş
Die 1448 erstmals erwähnte gotische Saalkirche von Neithausen wurde ohne Turm errichtet. Im Zuge der Befestigung um 1500 erhielt sie einen mächtigen Wehrturm über dem Chor und auf der Westseite einen zweiten Turm. Der Chor wurde zudem mit einer 2 Meter starken Mauer ummantelt und durch eine Wand vom Kirchenschiff abgetrennt. Der Zugang vom Schiff wurde durch eine Pforte mit Fallgatter gesichert. Zeitgleich wurde die Kirche mit einem Bering umgeben, der sich allerdings nur auf der Südseite erhalten hat. Der Zugang zur Kirchenburg erfolgt über einen Torturm, der später als Burghüterwohnung umgenutzt wurde. Der Westturm der Kirche wurde im 19. Jh. durch einen polygonalen Abschluss mit Orgelempore ersetzt. An der Ostwand ist das seltene Beispiel eines Kanzelaltars zu sehen. 1770 wurde dieser von Johann Folbarth, einem Bildhauer und Maler aus Schäßburg (Sighişoara), errichtet. Im vermauerten Chor haben sich die gotischen Gewölbe und weitere Details erhalten. Hierzu gehören die Sakramentsnische, das Sakristeiportal sowie bis jetzt nicht gedeutete Malereifragmente.
Ort und Umgebung
Auf den ersten Blick erahnt man kaum, was es in der Kirchenburg von Neithausen alles zu entdecken gibt.Die zahllosen Umbauten in den vergangenen 700 Jahren haben viele Spuren hinterlassen: Hinter dem Altar führt ein schmaler Durchgang in einen schattigen Raum. Man steht nun direkt unter dem mächtigen Ostturm. Vor über 500 Jahren wurden hier die Fenster vermauert, sodass Licht heute nur noch durch die schmalen Schießscharten fällt. An den Wandmalereien kann man erkennen, dass sich hier der ehemalige Chorraum befand, der während des Ausbaus der Kirche zur Burg vermauert wurde. In den massiven Außenwänden des Turms führen Treppenstollen nach oben. Auf dem Weg zum Wehrgeschoss durchquert man die seit Jahrzehnten verlassene Speckkammer. Vom Wehrgeschoss bietet sich ein herrlicher Blick auf Neithausen und die umliegenden Dörfer. Einst warnten sich von solchen Wehrgeschossen aus die Burghüter benachbarter Orte vor Gefahren. Nachdem man wieder in das Kirchenschiff hinabgestiegen ist, warten im Westchor weitere Überraschungen.
Schlüssel sind bei:
Frau Irina Drăgan
Tel.: +40/269/256 922
House Nr. 126, DJ106, Netuș, Romania
Nadesch / Nadeș
Eine Klage an den Papst aus dem Jahr 1309 erwähnt beiläufig, dass die Kirche von Nadesch dem Heiligen Martin gewidmet ist. In der zweiten Hälfte des 15. Jhs. unterzog man die Kirche größeren Umbauarbeiten. Das Langhaus wurde um 1850 abgebrochen und an dieser Stelle bis 1853 ein neoklassizistischer Neubau von Samuel Teutsch errichtet, dessen Gewölbe die Ostseite der Wehrmauer durchbricht. Der Grundrissgestaltung, den Schießscharten und den Pechnasen nach ist die Ringmauer im 15. Jahrhundert entstanden. Einst erhoben sich fünf Wehrtürme über die Wehrmauer – bis die Nadescher im Jahr 1880 zwei davon abtrug. Der Glockenturm an der Westseite weist romanische Merkmale auf. Auch ein Rundgewölbe an der Nordseite des Turms, welches im Innern ein einfaches Kämpfergesimse hat, deutet auf die Existenz einer romanischen Basilika an dieser Stelle hin. Im Turm ist eine kleine Glocke erhalten; sie wurde 1470 gegossen und trägt die Inschrift „helf got maria berot“. Es ist die erste bekannte deutsche Inschrift auf einer Glocke in Siebenbürgen. Am Abend des 29. Juni 2017 sind von der Kirchendecke über der Westempore sieben Balken gestürzt und haben die darunter stehende Orgel zu großen Teilen beschädigt. Die Ursache für den Einsturz liegt im über viele Jahre undichten Dach und konsequenterweise am Regen, der just an dieser Stelle im Westteil des Kirchenschiffes einfällt. Hausschwamm und Holzwürmer breiteten sich mindestens an dieser Stelle über längere Zeit unentdeckt aus.
Schlüssel sind bei:
Frau Katharina Eiwen
Tel.: +40/265/763 026
Nadeș 547430, Romania
Closed
Mühlbach / Sebeş
Auf dem Weg in die siebenbürgische Kirchenburgenlandschaft passiert man das Städtchen Mühlbach. An der evangelischen Stadtpfarrkirche in dessen Zentrum lassen sich zahlreiche Spuren der Vergangenheit ablesen. Im 12. Jh. begannen die deutschen Siedler mit dem Bau einer romanischen Basilika. Diese wurde während des Mongolensturms 1241/42 zerstört und anschließend im Stil der Gotik wieder aufgebaut. Sie wurde wehrbar gemacht und mit einer Ringmauer gesichert. In einer wirtschaftlichen Blütezeit in der zweiten Hälfte des 14. Jh. entstand ein eindrucksvoller Chor. Mitte des 15. Jh. fiel Mühlbach für knapp 40 Jahre unter türkischen Einfluss. In den folgenden Jahrhunderten nahm die Bedeutung der Landwirtschaft für die Bewohner ab und Mühlbach entwickelte sich zu einem Zentrum für Handwerker, welche auch eifrig an der Kirche weiterbauten. Ein Rückschlag erfolgte während des Ersten Weltkrieges: Die Kirchenglocken wurden konfisziert und für die Rüstungswirtschaft eingeschmolzen. Erst 1925 konnten sie ersetzt werden.
Ort und Umgebung
Auf dem Gebiet des heutigen Mühlbach ist die Gründung einer Siedlung durch ungarischsprachige Szekler in der ersten Hälfte des 12. Jh. dokumentiert. In dieser Zeit weitete sich der Einflussbereich des ungarischen Königreiches schrittweise gen Osten aus und die Szekler sollten die neuen Grenzen sichern. Bereits einige Jahrzehnte später zogen sie jedoch weiter in Richtung Osten. Ihnen folgten deutsche Siedler, die in der zweiten Hälfte des 12. Jh. den Ort Mühlbach am gleichnamigen Fluss (rum. Sebeş) gründeten. Bereits rund 100 Jahre später erhielt der Ort das Stadtrecht und wuchs in der Folgezeit schnell zu einem wichtigen wirtschaftlichen und kulturellen Knotenpunkt an.
Von der türkischen Belagerung und anschließenden Kapitulation 1438 erholte sich Mühlbach nur langsam. Betroffen von zahlreichen Konflikten und Kriegen war die weitere Geschichte der Stadt sehr wechselvoll. Heute hat Mühlbach knapp 30.000 Einwohner. Für viele Touristen ist die Stadt mit der evangelischen Stadtpfarrkirche im Herzen der Ausgangspunkt zu ausgedehnten Touren durch Südsiebenbürgen.
Schlüssel sind beim:
Pfarramt Mühlbach
Tel.: +40/258/731 693
Anmeldung über alfred.dahinten@gmail.com
Führungen möglich
Im Hof der Kirchenburg gibt es eine Terasse für Touristen
Übernachtungsmöglichkeiten:
Gästezimmer der evangelischen Kirche
Alfred Dahinten
Tel.: +40/258/731 693
E-mail: alfred.dahinten@gmail.com
Gasthaus:
Gästezimmer im Pfarrhof
2 Betten, Einbauküche, Bad
Gästeappartement
2 Betten, Klappcouch, Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Fernseher, Internetanschluss
"Villa Tivoli"
Adresse: Schurianustr. 7
4 Appartements
Wohn- und Schlafbereich, Fernseh- und Internetanschluss, Küche
Auskunft und Buchung: Stadtpfarramt
Tel.: (0049 358) 404321
E-mail: alfred.dahinten@gmail.com
Piața Primăriei 5, Sebeș 515800, Romania
Mönchsdorf / Herina
Ein Besuch in Mönchsdorf mit seinen rund 500 Einwohnern und seiner dreischiffigen romanischen Pfeilerbasilika sollte auf keiner Reise in Nordsiebenbürgen fehlen. Die evangelische Kirche mit zwei Westtürmen und einer Westempore wurde Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut und vor wenigen Jahren restauriert. Sie steht solitär auf einer kleinen Erhebung im Ort und ist wegen ihrer Lage und ihrer Architektur ein beliebtes Fotomotiv.
Das wunderschöne Nösnerland ist eine sehr geschichtsträchtige Region, da es dank seiner günstigen geografischen Lage, seiner guten Bodenbeschaffenheit, seiner üppigen Wälder und Mineralienvorkommen ein stark umkämpftes Gebiet war. Die Spuren der in frühen Zeiten hier angesiedelten Handwerks- und Handelszünfte sind bis heute sichtbar. Für Besucher gibt es eine Vielzahl von Attraktionen, insbesondere sind Ausflüge in die Natur durch die zahlreichen Nationalparks der Region zu empfehlen. Die sehr intensiv und häufig gefeierten traditionellen Feste stellen echte Publikumsmagneten dar.
Schlüssel sind bei:
Frau Brigitte Budacan
Tel.: +40/766/432 729
Herina 427088, Romania
Michelsdorf an der Kokel / Veseuș
Die 1504 erbaute Saalkirche steht im Westen des Dorfes auf einem Abhang. An der Süd- und Westseite des flach gedeckten Kirchensaals sind Emporen eingebaut. Die barocken Umbauten wurden 1794 vorgenommen. Den Glocken- und Torturm, der neben der Kirche steht, hat man 1825 gebaut und 1886 renoviert. An der Nordwand des Chores ist eine spätgotische Sakramentsnische vorhanden, die in den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts entstanden ist. Die Orgel von Johannes Hahn aus Hermannstadt wurde 1748 in der Kirche aufgestellt. 1939 überführte man sie zurück nach Hermannstadt, wo sie heute in der Stadtpfarrkirche steht. Eine Glocke aus dem Jahr 1557 trägt die Inschrift „Da pacem domine diebus nostris“ – „Gib Frieden, Herr, in unseren Tagen!“
Veseuș 517389, Romania